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Wandern in der Maremma, im Süden der Toskana

Die Maremma mit ihrem hügeligen Hinterland ist ein perfektes Gebiet für Wanderer. Ein Paradies für Naturfreunde

Autor: Philipp Loermann
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Die Maremma mit ihrem hügeligen Hinterland ist ein perfektes Gebiet für Wanderer.

Vor allem begeistert die reizvolle Natur der Südtoskana, die in einigen Reiseführern sogar als “wild” bezeichnet wird. Tatsächlich ist dieser grüne Landstrich an der Grenze zum Latium noch wenig bekannt, nicht überlaufen und unbedingt eine Entdeckung wert.

Das weniger als eine Autostunde vom Meer entfernte Naturparadies Maremma ist im Gegensatz zu den bekannten Kunstzentren der Toskana wie Florenz oder Pisa dünn besiedelt und niemals so überlaufen wie die meisten Strände im Sommer. Die Provinz Grosseto, zu der die Maremma gehört, ist eine wenig bewohnte Region Italiens. Naturschutzgebiete dominieren diese hügelige Gegend an der Grenze zur Provinz Viterbo. Hoch über den Tälern thronen von mittelalterlichen Mauern geschützte Dörfer, die unabhängig von der schönen Umgebung Italienfans anlocken.

Seit mindestens fünfzig Jahren haben sich in den geheimnisvollen Tälern der Flüsse Ombrone, Albegna und Fiora deutsche und österreichische Auswanderer angesiedelt. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erwarben diese verlassene Bauernhöfe als Ferien- oder Alterssitz, um ihren Lebenstraum in abgeschiedener Natur zu verwirklichen. Zu beschwerlich und wenig ertragreich waren für viele Bauern der Maremma Landwirtschaft und Viehzucht in diesem ehemaligen Sumpfland  geworden, folglich zogen sie wegen besserer Erwerbschancen in die Städte. Seitdem sind die ehemals Fremden, die hier viele lost places wiederbelebt haben, gut in die ländliche Gesellschaft dieser toskanischen Region integriert.  

In der Gegend, in der die erfahrene Wanderführerin Irene Pellegrini und ihr Team die unten beschriebenen Wanderungen anbieten, gibt es drei bedeutende Naturschutzgebiete: Monte Labbro, Bosco Rocconi und  Pescinello mit jahrhundertalten Bäumen. In der Umgebung liegen die Dörfer Roccalbegna, Santa Fiora, Arcidosso, Cana, Vallerona, Semproniano und Rocchette di Fazio. Allesamt unbekannte Juwelen, die zu Fuß erreichbar sind.

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Wanderungen in der Maremma

  • Naturschutzgebiet Monte Labbro und Turm von Davide Lazzaretti

Länge: ca. 8 km
Steigung: 400 Höhenmeter
Dauer: 4 Stunden, incl. Pause

Niveau: mittel (T2: Trittsicherheit und gute Wanderschuhe erforderlich)

Diese Wanderung beinhaltet viele interessante Aspekte, geologische sowie landschaftliche. Aber vor allem gewinnt der Wanderer Einblicke in die historische Vergangenheit des Gebiets.

Der Monte Labbro ist ein Kalksteinmassiv, das sich geologisch vom nahe gelegenen Monte Amiata vulkanischen Ursprungs unterscheidet. Sein Gipfel ist durch zerklüftete Kalksteinfelsen gekennzeichnet, mit zahlreichen Karstformationen wie Dolinen und Schluchten. Der Untergrund besteht aus Kalksandstein, Tonstein und Diapri.

Nachdem man die Hänge des Monte Labbro erklommen hat, können glückliche Wanderer aus tausend Metern Höhe die umliegende Landschaft bewundern. Die fantastische Aussicht reicht vom Meer mit dem Vorgebirge des Argentario, den Inseln Giglio und Montecristo bis zur Maremma Laziale und im Osten zum Monte Amiata und der Landschaft um Siena.

Der Aufstieg wird von den Erzählungen eines sicheren Führers begleitet, der über die  gesellschaftliche Vision des Davide Lazzaretti berichtet. Dieser “Prophet von Amiata” setzte sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts dafür ein, den Bergbauern dieser Gegend soziale Gerechtigkeit zu bringen.

Der Höhepunkt der Wanderung ist die Wiese rund um den Davidsturm auf dem Gipfel des Berges.

Der Ausflug ist für die ganze Familie geeignet – auch für Vierbeiner, die jedoch immer an der Leine geführt werden müssen.

Die Wanderung wird nur bei schönem Wetter und milden Temperaturen empfohlen (Frühling und Herbst oder an einem schönen, sonnigen Wintertag).

  • Roccalbegna – von oben nach unten und zurück

Länge: ca. 5 km
Dauer: 2 ½ Stunden, incl. Pause
Niveau: einfach  (T1)

Roccalbegna ist ein wahres architektonisches Kleinod. Das Dorf wurde im Mittelalter von der Republik Siena als Festung erbaut. Es thront auf einem Kalksteinfelsen über dem Fluss Albegna. Die Wanderung beginnt an den Hängen des Dorfes und führt zum Flussbett, wo der Wanderer die Ruine einer alten Wassermühle und zwei wunderschöne Wasserfälle bewundern kann. Anschließend geht es wieder hinauf zum Dorf, bis man den höchsten Punkt erreicht, die Burgruine oberhalb des Kalksteinfelsens namens „Sasso”.

Die leichte Wanderung ist für die ganze Familie geeignet.

  • Murci und die Ruinen einer alten Mühle – ein Dorf mit Überraschungen

Länge: 10 km
Gesamthöhendifferenz: 550 m
Dauer: 4 Stunden, incl. Pause
Niveau: mittel  (T2 :Trittsicherheit und gute Wanderschuhe erforderlich)

Rundwanderung, auf der Wanderer das Grenzgebiet zwischen den Gemeinden Roccalbegna und Scansano entdecken können.  Das Terrain liegt abseits der Touristenpfade, eingebettet zwischen dem Ombrone- und dem Albenga-Tal. Durch einen malerischen Wald gelangt man auf steilen Pfaden zu den Ruinen einer alten Wassermühle. Während der Wanderung kann man das 15 km entfernte Saturnia erspähen, berühmt als natürliches Thermalbad mit weißen Sinterterrassen.

Für Wanderer, die an steiles Gelände gewöhnt sind.

  • Von Burg zu Burg

Länge: ca. 18 km
Niveau: mittel bis schwierig (T2: Trittsicherheit und gute Wanderschuhe erforderlich)

Man durchquert das Tal des Albenga von Roccalbegna nach Rocchette di Fazio. Auf dem Rückweg geht es durch das Naturschutzgebiet Rocconi, wo einige Furten und schwer erkennbare Wegabschnitte zu bewältigen sind. Die atemberaubende Schönheit der Strecke geht Hand in Hand mit ihrem Schwierigkeitsgrad. Mittagspause wird im wunderschönen Dorf Rocchette di Fazio gemacht, wo nur noch etwa zehn Einwohner das ganze Jahr über leben.

Geeignet für abenteuerlustige und erfahrene Wanderer, denen die Schönheit dieses Tals noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Viele unserer Ferienhäuser, Villen und Ferienwohnungen befinden sich im Süden der Toskana. Für alle Wander-Freunde bieten sich die tollen Touren mit Irene an. Bei allen Fragen stehen wir immer gerne zur Verfügung, oder unten folgend der direkte Kontakt.

Über die Wanderführerin und Expertin der Region Irene Pelligrini
Ich bin in der Toskana geboren und aufgewachsen, lebe zwischen Italien und der Schweiz und liebe es, den Menschen zu Fuß mein Herkunftsland, seine Schönheiten und seine Atmosphäre näher zu bringen.

Ihr Kontakt:
Mobil: (+39) 3287178272
Mail: irene.pellegrini.altropasso@gmail.com
Website: https://irenepellegrinialt.wixsite.com/website

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