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Civita die Bagnoregio

Civita di Bagnoregio – Die sterbende Stadt

Civita di Bagnoregio auch als ”die sterbende Stadt” bekannt, liegt in der Provinz von Viterbo zwischen den Seen von Bolsena und Vico. Der Name ”die sterbende Stadt” geht auf ein Erdbeben zurück, seit welchem der Tuffstein auf dem sich das Dorf befindet langsam abbröckelt. Das unvergleichliche Stadtbild geprägt von einigen Naturkatastophen wie z.B. Erdabgängen, Überschwemmungen und Erdrutschen wurden überlebt und lassen das Stadtbild so besonders erscheinen. Aufgrund dieser Probleme mussten die Bewohner die Stadt nach und verlassen. Einige Objekte wurden mit der Zeit aufgekauft und saniert. Seitdem gilt Civita als ein beliebtes Tourismusziel. Heute haben nur ca. 20 Menschen ihren festen Wohnsitz dort. Wie auch viele andere Städte der Toskana wurde die Stadt im Mittelalter von den Etruskern konstruiert und ein großer Teil ihrer Bauten bis heute aufrechterhalten. Civita di Bagnoregio bietet einen unglaublichen Panoramablick über das Tal der Calanchi. Die verwinkelte Altstadt mit den zum Teil zerstörten Türmen, das Stadttor sowie die romanische Kirche auf dem Hauptplatz bewahren die Authentizität Civertas bis heute. Zudem gibt es schöne Cafes und Restaurants die regionale Küche bieten. …

Maremma Südliche Toskana

Die Maremma in der südlichen Toskana

Eine wunderschöne Landschaft in der Mitte Italiens, zu welcher sich der Süden der Toskana sowie Teile des Norden des Latiums zählen lassen. Sie liegt in der Provinz Grosseto, die sich an der unverbauten Küstenregion über 130km bis zur Halbinsel des Monte Argentario langzieht und bis hin zum höchsten Berg der Toskana, dem Monte Amiata reicht. So wie man es von der Toscana gewohnt ist, erwartet sie auch in dieser Region, dem weitestgehend ausgetrockneten Sumpfgebiet, eine sehr abwechslungsreiche, unberührte, natürliche Landschaft. Superschöne direkt am Pinienwald liegende Sandstrände, die sich durch ihre Sauberkeit und der überdurchschnittlichen Wasserqualität des türkisblauen Meeres auszeichnen. Besonders gern besucht werden, der Naturstrand Maremma in Marina di Grosseto, die Cala Violina in Saclino, die Strände von Follonica und Castiglione della Pescaia, von Talamone oder Prinicipina di Mare. Zudem der Parco Regionale della Maremma, ein fast 10000 Hektar grosser Naturpark, der ebenfalls direkt am Meer liegt und Naturliebhabern verschiedenste Tierarten,Vegetationen etc. bietet. Die einleitend erwähnte Provinzhauptstadt Grosseto, welche im Mittelalter erbaut wurde stellt das Zentrum der Maremma dar und bietet ausreichend Sehenswürdigkeiten. Die mittelalterlichen …

Tarotgarten Nikki de Saint Phalle

Tarot Garten – Niki de Saint Phalle

Catherine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle, besser bekannt als Niki de Saint Phalle war eine sehr berühmte französisch-schweizerische Malerin und Bildhauerin und wird zu den faszinierendsten Künstlerinnen Europas gezählt. Da sie sich über die Jahre mit ihren Kunstwerken auch in der Toskana etabliert hat werden im Folgendem die wichtigsten Ereignisse ihrer Lebensgeschichte skizziert und die Aspekte ihres künstlerischen Schaffens fokussiert. Niki de Saint Phalle wurde 1930 in Paris geboren. Jedoch wuchs sie überwiegend in den USA auf, wo sie auch eine New Yorker Klosterschule besuchte. Im Alter von 11 Jahren wurde sie von ihrem Vater vergewaltigt. Mit 18 Jahren heiratete sie den amerikanischen Schriftssteller Harry Matthews. Zusammen haben sie zwei Kinder. Jedoch lässt sie sich wenige Jahre wieder von ihm scheiden. Der vorab erwähnte schreckliche Schicksalsschlag, das daraus entstandene Traumata sowie ein späterer psychischer Zusammenbruch brachten sie in Therapie. In der Nervenheilanstalt trat sie erstmalig in Verbindung zur Kunst und versuchte ihre Traumata in Bilder zu transformieren um sie auf diese Weise zu verarbeiten. Neben anderen Negativitäten in ihrer Kindheit kann der Missbrauch ihres Vaters …

Weine der Toscana

Weine der Toskana

Die wunderschöne grüne Landschaft der Toskana – eine der bedeutendsten Weinregionen Italiens- umfasst rund 65000 Hektar Rebfläche. Da die Etrusker schon lange vor Christi Geburt und vor den Römern begannen Wein anzubauen, ist die Toscana eine der ältesten und traditionellsten Weinanbaugebiete Europas. Durch den Handel zwischen den Etruskern und den Griechen, wurden griechische Rebsorten ins Land gebracht und der Strassenbau der Römer brachte den Handel immer weiter in Schwung. Die damalige Qualität ist aber nicht mit der heutigen zu vergleichen. Massenproduktion wurde durch die Produktion von Spitzenweinen ersetzt, die die Vielfältigkeit des Anbaugebiets mit sich bringt. Ein Aspekt der sich auch auf die Preise auswirkte. Dennoch wird auch beste Qualität zu humanen Preisen angeboten. Somit wird das Landschaftsbild heutzutage an vielen Orten durch den Anbau des Weins geprägt, der sich überwiegend durch die Sangiovese Traube, die die Hauptgrundlage darstellt, ermöglichen lässt. 15 gekennzeichnete Weinstraßen dienen der Orientierung und laden somit zu einer Tour durch die wunderschöne Weinregion ein. Die bekanntesten Sorten Chianti, Brunello oder Morellino stehen für die Toskana und zeichnen sich durch ihren unvergleichlichen …